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Deutscher Kulturrat

Vier Fragen an …

vor 8 Monaten

EWVA – Equality for Women in Visual Arts


Gründungsjahr: 2017 – Netzwerk von Bildenden Künstlerinnen und Kunsthistorikerinnen

Gründungsimpuls: mangelnde Sichtbarkeit von Frauen in der zeitgenössischen Bildenden Kunst

Ziele des Netzwerks: Geschlechtergerechtigkeit in der Bildenden Kunst

Finanzierung: projektgebundene Zuschüsse


Was ist erforderlich, um Geschlechtergerechtigkeit in Ihrem Wirkungsfeld zu fördern?

Kunstgeschichte wird immer noch überwiegend männlich geschrieben. Wo sind heute die vielen Künstlerinnen, Kuratorinnen und Vermittlerinnen der 70er 80er 90er Jahre? EWVA will nicht noch weitere 100 Jahre auf die Gleichstellung warten. Je exponierter die Positionen im Kunstbetrieb sind, desto weniger treffen wir auf Frauen. Wir fordern eine Chancengleichheit.

Welche Impulse nehmen Sie in Ihrem Netzwerk wahr? Können Sie Themenschwerpunkte identifizieren, die aktuell an Bedeutung gewinnen?

Künstlerinnen präsentieren Netzwerke künstlerischen Arbeitens. Außerdem wird ihre künstlerische Haltung in den Zusammenhang mit weiblichen Vorbildern aus der Kunstgeschichte gesetzt. Der Diskurs über Sichtbarkeit der Positionen von Künstlerinnen wächst.

 

Wie hat sich Ihre Arbeit im Laufe der Jahre verändert?

Zunächst wurde mehr auf visuelle Elemente (Plakatierungen) gesetzt, dann kamen diskursive Veranstaltungen, wie Symposien, Workshops und Talks hinzu. Das erweitert den Wirkungskreis für die Forderung nach mehr Präsenz von Frauen in der Kunst.

 

Was sind die wichtigsten Erkenntnisse in Ihrer bisherigen Netzwerkarbeit?

Visuelle Präsenz wird in unseren Netzwerken gefördert sowohl regional als auch international. Doch der Kunstmarkt und die Honorierung von Künstlerinnen bilden das nicht ab. Präsentationen von Bildenden Künstlerinnen (Archiv, Ausstellungen, Publikationen, Kunstsammlungen) brauchen mehr Sichtbarkeit und finanzielle Förderung.

 

Weitere Informationen zu EWVA – Equality for Women in Visual Arts finden Sie hier.


Vier Fragen an… bietet Netzwerken aus der Kultur- und Medienbranche regelmäßig die Gelegenheit sich vorzustellen. In unserer Datenbank finden sich mittlerweile 60 Netzwerke mit unterschiedlichen Arbeitsschwerpunkten und Ausrichtungen. Sie alle verbindet das Engagement, die Rahmenbedingungen für Frauen in der Branche zu verbessern.

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